Jubel bricht aus, und eine Welle von Gratulationen in allen Sprachen geht durch den Club: Der DUCKDALBEN ist Sieger! Als bestes Seeleutecenter der Welt ist der international seamen’s club für 2011 ausgezeichnet worden. Die Nachricht vom Sieg löst einen Freudentaumel aus bei Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Helfern im freiwilligen Dienst und all den Seeleuten, die gerade im DUCKDALBEN sind.
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Den Seeleuten nämlich ist diese hohe Auszeichnung letztendlich zu verdanken: Drei Monate lang haben sie, schriftlich oder über Internet, Clubs rund um den Erdball nominiert. Das Rennen hat der DUCKDALBEN gemacht, mit der Qualität und der Bandbreite seines Angebots für die Seeleute, die mit ihren Schiffen in den Hamburger Hafen kommen. Weltweit ausgeschrieben hatte diesen Wettbewerb das Internationale Komitée für die Wohlfahrt der Seeleute ICSW. Die Begründungen der Seefahrer gaben für die Jury den Ausschlag, den DUCKDALBEN mit diesem begehrten Titel auszuzeichnen. |
Als das Herausragende am DUCKDALBEN bewerten die Crews Aspekte, die weit über den hoch gelobten Service hinausgehen. Was allem voran zählt sind das Ambiente und die Menschen, die hier ihren Dienst tun. „Sie alle lassen dich vergessen, dass du in einem fremden Land bist. Sie geben dir das Gefühl von Zuhause!“ hält ein indischer Seemann fest und ein Filipino schwärmt: “Es wird dir schnell warm ums Herz, wenn so viele warmherzige Menschen um dich sind.“ Ein finnischer Kapitän wünscht sich für seine Mannschaft, es gäbe Clubs wie den DUCKDALBEN überall in den Häfen der Welt...
Adventskalender 2011
ab sofort erhältlich
| D A S K Ö N N E N S I E G E W I N N E N : | ||||||||
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Bei seinem maritimen Freiwilligendienst lernt Jonne Rebber die ganze Welt kennen - von Hamburg aus. Bei der Seemannsmission verköstigt er Seeleute aus Kiribati, Malaysia und anderswo und kuriert ihr Heimweh. Hände und Füße sind dabei genauso wichtig wie Englisch.
(von Veronika Widmann, Spiegel Online)
Jonne Rebber, 20, beugt sich über den Verkaufstresen. "How can I help you, my friend", fragt er freundlich. Auf dem Regal hinter ihm liegen Waren, wie aus dem Sortiment eines Tante-Emma-Ladens: Schokoriegel, Zahnseide, Instantnudeln, Nivea-Creme.
Der Mann vor dem Tresen ist Malaysier, trägt aber trotzdem ein "I'm proud to be American" - Sweatshirt. Er möchte keine Snacks oder Pflegeprodukte, sondern eine Telefonkarte für zehn Dollar. Jonne sucht im Internet den günstigsten Anbieter für Malaysia, dann drückt er dem Mann die Karte in die Hand. "Here you are, my friend."
Seit August 2011 absolviert Jonne ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Deutschen Seemannsmission. Mitten im Hamburger Hafen zwischen Autobahn, Containerterminal und Bahnstrecke liegt der " Duckdalben", ein einstöckiges Backsteingebäude, das Seeleuten aus aller Welt einen Zufluchtsort vor "Kapitalismus und Materialismus" des Hafens bieten soll.
"Ohne unsere FSJ-ler wäre hier nix"
Ein Dalben ist ein Pfahl, an dem Schiffe festmachen, im Duckdalben sollen die Seeleute anlegen können, erklärt Jonne. In einem kleinen Laden können sie einkaufen, an der Bar ein Bier und Würstchen bestellen oder in einem der Aufenthaltsräume Billard spielen. Viele möchten einfach per Skype oder Telefon nach vielen Wochen auf See Kontakt zu ihren Familien aufnehmen. Da sie oft nur wenige Stunden Landgang haben, bietet der Duckdalben einen Shuttle-Service von und zum Schiff.
Sie alle verbindet ein gemeinsames Interesse: Das Wohlergehen der Seeleute. Deshalb spendet SAL Schiffahrtskontor Altes Land gemeinsam mit der Rolner Stiftung 20.000 Euro an den internationalen Seemannsclub Duckdalben in Hamburg-Waltershof. Damit möchten SAL und die Rolner Stiftung das Engagement des Duckdalben in seinem 25. Jubiläumsjahr besonders honorieren und fördern. Gleichzeitig wird im Namen der Crew des SAL Schwergutschiffs Anne Sofie ein Scheck von 3.000 Euro an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Bremen übergeben.
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